Dokumentar-Kurzfilm: „Meine Oma aus Ungarn“

Im Rahmen meiner Master-Thesis habe ich die Geschichte meiner Großmutter erforscht, die 1932 in dem Dorf Harkau in Ungarn geboren und 1946 von dort vertrieben wurde. Ihr Schicksal und das anderer Heimatvertriebener habe ich damals in einer Graphic Novel nacherzählt.

Es war ein seltsames Gefühl von einem realen Ort zu berichten, der Teil der Familiengeschichte ist – den ich aber selbst nie besucht hatte.
2023 habe ich deswegen eine Reise nach West-Ungarn unternommen und bin Omas Wege nachgelaufen, habe versucht ihr Elternhaus zu finden und mir ein Bild von der Welt zu machen, in der sie einst lebte.

Entstanden ist dabei ein Kurzfilm mit dokumentarischen Aufnahmen und animierten Tagebuch-Sequenzen, die die damiligen Ereignisse lebendig machen.

„Meine Oma aus Ungarn“ ist eine persönliche Reise in die Vergangenheit und über die Bedeutung von Heimat und Verlust.

Der Film ist ab jetzt auf YouTube verfügbar:

Ich freue mich wenn ihr ihn euch anschaut und die Geschichte weitertragt.